Der Hochwasserschutz in Freudenberg HQ100 steht !

Monatelange Planung nimmt positives Ende

Über ein halbes Jahr haben die Organisatoren der Stadt Freudenberg zusammen mit den Feuerwehren Freudenberg, der DLRG Freudenberg, der Werkfeuerwehr Rauch und dem Bauhof der Stadt den Aufbau des kompletten Hochwasserschutzes bis HQ 100 durchdacht, geplant und organisiert.

Ziel war es den HWS in seiner vollen Länge und Höhe in 4 Tagen auf- und abzubauen.

Über einen längeren Zeitraum waren die Mitarbeiter des Bauhofes Freudenberg damit beschäftigt, die ca. 220 Paletten Stützen, Dammbalken und sonstige Gerätschaften zu warten und zu reinigen.

Am Donnerstag, den 11.5.17 baute man im Feuerwehr Gerätehaus die Einsatzzentrale auf. Ebenso wurden teilweise Paletten auf Positionen gefahren.

Am Freitag, den 12.5.17 startete man um 12 Uhr mit dem ersten Aufbauabschnitt im Bereich des Kindergartens bis hin zum Hotel Goldenes Fass. Abends gegen 20 Uhr beendete man, mit einer Zusammenfassung von Einsatzleiter Klaus Weimer und Bürgermeister Roger Henning, den Aufbau und traf sich am Samstag früh um 8 Uhr zum weiteren Montieren der Dammbalken und Stützen.

Da bereits unter der Woche die Mitarbeiter und Feuerwehrleute der Firma Rauch ihren Bereich mit einer Länge von ca. 600 m montiert hatten, handelte es sich bei dem Abschnitt von Brücke bis hin zum Garagenhof um den letzten. Zu jeder Zeit sah man Personen, Stapler oder Radlader die Dammbalken und Stützen bereitstellten und montierten.

Um die Mittagszeit konnte der Einsatzleiter den kompl. Aufbau des Hochwasserschutzes HQ 100 bekannt geben. Dieser war in der Geschichte des Freudenberger Hochwasserschutzes zuvor noch nicht kompl. aufgebaut worden. Im Hochwasserjahr 2011 reichte der Aufbau des HQ 25 zum Schutz der Bürger.

Zu diesem Zeitpunkt lag man sehr gut im angegebenen Zeitplan und so entschloss sich die Einsatzleitung den Hochwasserschutz wieder abzubauen.

Man begann hier vom Garagenhof in Richtung Maingarten. Nach und nach verließ ein LKW nach dem anderen mit Paletten Dammbalken und Stützen beladen den Abbaubereich. Das Ziel wurde abends erreicht.

So konnte am Sonntag, den 14.5.17 (Muttertag) von Maingarten in Richtung Kindergarten nach und nach der Schutz abgebaut und die Bereiche um die Eisdiele „Cafe Stern“ und Kiosk wieder freigegeben werden.

Die letzte Stütze entfernte man um ca. 13 Uhr. am Kindergarten. Jetzt wurden auch die letzten Paletten mit Dammbalken und Stützen, die zerlegten Rollpodeste, Zubehörkisten und Gerätewagen langsam verladen und in den Bauhof zur Einlagerung geliefert.

Im Anschluss beendete man den Tag so, dass jeder noch ein wenig Freizeit am Muttertag hatte.

Am Montag, den 15.5.17 baute man die Einsatzzentrale ab, reinigte das Gerätehaus und die Fahrzeuge und stellte die Einsatzbereitschaft wieder komplett her.

Während der 4 Tage war der Verpflegungstrupp damit beschäftigt Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Getränke sicher zu stellen.

Nach einer positiven Auswertung der Einsatzleitung stellte man fest, dass für den ca. 700 m langen Abschnitt im Mainvorland über 100 Helfer/innen 2639 Dammbalken sowie 273 Stützen montiert und wieder abgebaut hatten. 157 Pollerhauben sowie 1092 Schrauben der Stützen demontiert und anschließend wieder montiert. Auch die 526 Spannschlitten, diese die Dammbalken halten, sind verschraubt worden.

Insgesamt leisteten alle ehrenamtlichen Helfer/innen über 1200 Std. ihrer Freizeit zum Schutz der Bürger Freudenbergs.

Herr Alfred Wirsching, Kreisbrandmeister des Main-Tauber-Kreises machte sich ebenfalls ein Bild vom Aufbau des Hochwasserschutzes.

Die Freiwillige Feuerwehr Freudenberg sagt nochmals DANKE an alle Helfer/innen sowie beteiligten Personen.