PKW im Wasser – Großübung in Freudenberg

Alarm für die DLRG Freudenberg, die Feuerwehr Freudenberg sowie alle Ortsteilwehren Boxtal, Ebenheid, Rauenberg und Wessental.

Am Samstag, den 08.10.2016 um 13:45 Uhr und 13:49 Uhr alarmierte die Leitstelle Main-Tauber die Hilfskräfte zu einem „PKW im Wasser“ an den Surfsee im Freudenberger Freizeitpark.

Beim Eintreffen der DLRG fand man zuerst einen im Hang hängenden PKW vor. Die Insassen befanden sich im und um das Fahrzeug herum. Sofort kümmerte man sich um die ersten verletzten Personen. Gleichzeitig sicherte die inzwischen eingetroffene Feuerwehr das Fahrzeug im Hang.

Mittlerweile wurde durch Augenzeugen berichtet, dass ein weiteres Fahrzeug mit mehreren Personen in den See gefahren sei und noch Personen im Hang verletzt umherirrten. Daraufhin schickte man die Taucher der DLRG zur Fahrzeugsuche und die Kameraden der Feuerwehr / DLRG zur Personensuche  in den jeweils betroffenen Bereich.

Zu diesem Zeitpunkt war die Sicherung und Rettung des im Hang überschlagenen Fahrzeuges bereits in vollem Gange. Nach und nach wurden die Unfallopfer gerettet und an die Sammelstelle für Verletzte übergeben.

Ein weiteres Boot der DLRG brachte eine Ölsperre auf dem See auf.

Kurze Zeit später funkten die Taucher die Sichtung des Fahrzeuges an die Einsatzleitung. Sofort wurde die Bergung der Personen im Wasser eingeleitet und diese ebenfalls an Land gebracht.

Währenddessen konnten die Einsatzkräfte des ersten PKW´s dem Einsatzleiter die Rettung aller Personen melden.

Um den versunkenen PKW anschließend zu bergen, füllte man ein Hebekissen der Feuerwehr im Fahrzeug und zog es mit Hilfe des Mehrzweckzuges an Land.

Daraufhin konnte der Einsatzleiter der Leitstelle das erfolgreiche Einsatzende melden.

Die Einsatzleitung wurde während der kompl. Großübung durch die Feuerwehr und DLRG gemeinsam besetzt.

Im Anschluss bestückte man alle Einsatzfahrzeuge und traf sich im DLRG-Heim zu einer Nachbesprechung. Hier dankte Hauptkommandant Klaus Weimer und der 1. Technische Leiter Wasserrettung Stefan Zöller allen Personen und gab ein kurzes Resümee der Übung.

An der Übung waren über 75 Einsatzkräfte und bis zu 15 Verletztendarsteller beteiligt.  Ebenso befand sich Bürgermeister Roger Henning vor Ort um sich ein genaues Bild der Übung zu verschaffen.

Vielen Dank nochmals an alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte, den Organisatoren der Übung und allen „Verletzten“.

2019-04-01T19:03:46+02:0008.10.2016|