Vor rund einem halben Jahr begann für uns ein neues Projekt: Bei einem Gebrauchtwagenhändler in Reutlingen holten wir einen zunächst ganz normalen Transporter ab.
Zu diesem Zeitpunkt war noch kaum zu erahnen, wie viele Arbeitsstunden, Ideen und Eigenleistungen in diesem Fahrzeug stecken würden.
In den darauffolgenden Monaten wurde der Transporter Schritt für Schritt zu unserem neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) umgebaut und an die Bedürfnisse unserer Feuerwehr angepasst.
Dabei wurde unter anderem die komplette Elektrik, eine Umfeldbeleuchtung und Funktechnik installiert sowie eine Sondersignalanlage verbaut. Auch der Innenraum des Fahrzeugs wurde umfangreich angepasst. Im Heckladeraum entstand ein maßgefertigtes Regalsystem, das künftig für die übersichtliche Unterbringung verschiedener Ausrüstungsgegenstände genutzt werden kann. Zusätzlich wurde ein Trenngitter zwischen Laderaum und Mannschaftskabine eingebaut.
Von der Planung über die Vorbereitung bis hin zur Montage und den zahlreichen Detailarbeiten wurde der komplette Umbau in Eigenleistung umgesetzt. Unzählige Stunden wurden hierfür investiert.
Nach vielen Monaten Arbeit war es schließlich soweit: Unser neuer MTW konnte offiziell in Dienst gestellt werden und steht uns nun für die vielfältigen Aufgaben unserer Feuerwehr zur Verfügung.
Zum Abschluss der Umbauphase hatten wir noch die besondere Gelegenheit, unser Fahrzeug auf der Hausmesse von Design112 in Limburg auszustellen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Design112 war dabei nicht nur für die Beklebung unseres MTW verantwortlich, sondern gab uns mit der Hausmesse auch die Möglichkeit, unser fertiges Fahrzeug vor Ort zu zeigen und mit anderen Feuerwehrangehörigen und Interessierten ins Gespräch zu kommen.
Ein solches Projekt ist nur möglich, wenn viele Menschen bereit sind, ihre Freizeit und ihr Fachwissen einzubringen.
Unser besonderer Dank gilt daher dem gesamten Fahrzeugausschuss, der über viele Monate hinweg unzählige Stunden seiner Freizeit in die Planung, den Umbau und die Fertigstellung unseres neuen MTW investiert hat. Mit viel Engagement, handwerklichem Geschick und Herzblut wurde aus einem gewöhnlichen Transporter ein Fahrzeug, das nun optimal auf die Anforderungen unserer Feuerwehr zugeschnitten ist.
Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Design112 für die professionelle Beklebung und die Möglichkeit, unseren MTW im Rahmen der Hausmesse auszustellen und zu präsentieren.
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben.
Durch die Leitstelle Main-Tauber wurden wir um 12:00 Uhr zu einem Waldbrand oberhalb der Burg Freudenberg alarmiert.
Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage. Auf einer Fläche von ca. 100 × 100 Metern brannte der Waldboden, zudem waren offene Flammen sichtbar. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen aller Einsatzkräfte konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und anschließend vollständig abgelöscht werden.
Unterstützt wurden wir durch die Feuerwehren Boxtal, Wessental, Kirschfurt, Rauenberg und Wertheim sowie durch die Task Force Vegetationsbrandbekämpfung Main-Tauber-Kreis. Ebenfalls vor Ort waren die Polizei, der Rettungsdienst, die DLRG Freudenberg mit ihrer Drohne sowie der Kreisbrandmeister (KBM) und der stellvertretende Kreisbrandmeister.
In der Anfangsphase standen den Einsatzkräften rund 20.000 Liter Löschwasser zur Verfügung. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Wasserversorgung durch einen Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge sichergestellt.
Nach den Nachlöscharbeiten und der Kontrolle der Brandstelle konnten wir die Einsatzstelle gegen 16:40 Uhr verlassen.
Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem dem REWE Hösch, der für die Verpflegung der Einsatzkräfte kurzfristig seine Türen öffnete und uns – trotz Sonntag – mit Getränken und Bratwürsten versorgte.
Wir bedanken uns bei allen beteiligten Einsatzkräften und Unterstützern für die hervorragende Zusammenarbeit.





Die Freiwillige Feuerwehr Freudenberg gratuliert ihren Kamerad/in Jörg Panizzi (Abt. Stadt), Katinka Emrich, Sebastian Stellmacher und Julian Häfner (Abt. Boxtal) zur bestandenen Grundausbildung.
Wir wünschen den neu ausgebildeten Kamerad/in alles Gute und einen unfallfreien Feuerwehrdienst.
Vielen Dank an die Ausbilder für das Durchführen des Lehrgangs.

Nach vier Jahren intensiver Planung, zahlreicher Besprechungen und immer wieder notwendiger Anpassungen war es am Freitag, den 10.07.2026, endlich so weit: Wir durften unser neues LF 20 in Freudenberg willkommen heißen.
Bereits am Mittwoch, den 08.07.2026, machte sich der Fahrzeugausschuss auf den Weg nach Leonding bei Linz (Österreich), um die Abnahme, Einweisung und Übergabe des neuen Löschfahrzeugs vorzubereiten.
Am Donnerstag fand im Produktionswerk der Firma Rosenbauer die eigentliche Fahrzeugabnahme sowie eine umfangreiche theoretische und praktische Einweisung statt. Dabei wurden alle Funktionen und Ausstattungsmerkmale des Fahrzeugs bis ins Detail erklärt und getestet. Darüber hinaus wurde die Beladung auf Vollständigkeit überprüft und kleinere Anpassungen sowie Änderungen noch direkt beauftragt.
Den Abend ließ die Gruppe anschließend in der Linzer Altstadt in gemütlicher Atmosphäre ausklingen.
Der Freitag hielt schließlich das besondere Highlight bereit: Nach der abschließenden Abnahme erfolgte die offizielle Übergabe des Fahrzeugs von Rosenbauer an die Feuerwehr.
Anschließend trat die Mannschaft mit dem neuen LF 20 die Heimreise nach Freudenberg an.
Bereits auf der Rückfahrt konnte das Fahrzeug seine erste Bewährungsprobe bestehen.
Noch in Österreich wurden wir zu einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Personen hinzugezogen und unterstützten die örtlichen Einsatzkräfte.
Nach einer langen Heimfahrt erreichte die Mannschaft am Abend schließlich Freudenberg. Dort wurde sie mit einem Wasserbogen, Blaulicht und Martinshorn herzlich und gebührend empfangen.
Im Anschluss wurde das neue Fahrzeug von allen Interessierten ausgiebig begutachtet und der ereignisreiche Tag in geselliger Runde abgeschlossen.
An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich beim gesamten Fahrzeugausschuss, der Firma Rosenbauer, vertreten durch Stefan Keplinger und Markus Reifenmüller, sowie bei der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat für die Bereitstellung der finanziellen Mittel und die Unterstützung bei diesem wichtigen Projekt bedanken.
Vom 1. bis 3. Mai duften wir gemeinsam ein ganz besonderes Jubiläum feiert: 50 Jahre Gesamtfeuerwehr Freudenberg mit den Ortsteilen Boxtal, Ebenheid, Rauenberg und Wessental.
Am 1. Mai starteten wir mit unserer traditionellen Sternwandung bei strahlendem Sonnenschein und besten Frühlingswetter.
Viele gut gelaunte Gäste kamen zusammen, um bei Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen uns Gespräch zu kommen und die besondere Gemeinschaft unserer Feuerwehr zu erleben.
Am 2. Mai stand der Leistungsmarsch der Kreisjugendfeuerwehr Main-Tauber auf dem Programm. Drei Gruppen aus Freudenberg gingen an den Start – mit einem großartigem Ergebnis: Platz 1, Platz 6 und Platz 10!
Wir sind unglaublich stolz auf unseren Feuerwehrnachwuchs und gratulieren herzlich zu dieser starken Leistung.
Am Abend wurde dann bei besten sommerlichen Wetter gemeinsam mit der Band Groove Agents unter freiem Himmel gefeiert. Mit vielen Gästen, großartiger Stimmung und bester Musik wurde dieser Abend zu einem echten Highlight unserer Festwochenendes.
Am 3. Mai folgte der Tag der Hilfsorganisationen, eröffnet mit einem feierlichen Wortgottesdienst durch Diakon Michael Schlör.
Im Anschluss richteten Bürgermeister Roger Henning sowie der Kommandant der Feuerwehr Freudenberg, Tim Mögel, ihre Grußworte an die Gäste und betonten besonders den starken Zusammenhalt unserer Gemeinschaft sowie die Bedeutung unserer Blaulichtfamilie insbesondere gemeinsam mit der DLRG Freudenberg.
Danach wurde zur Musik der Stadtkapelle Freudenberg Mittag gegessen, Kaffee und Kuchen genossen. Am Nachmittag stellten wir eine große Fahrzeugausstellung, unterstützt durch die Polizei Wertheim, die Notfallseelsorge Main-Tauber-Kreis, das THW Wertheim und den DRK Kreisverband Tauberbischofsheim.
Ein solches Fest gelingt nur, wenn viele gemeinsam anpacken – und genau das war an diesem Wochenende überall spürbar.
Unser herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, allen beteiligten Organisationen sowie allen Gästen, die dieses Jubiläum zu einem ganz besonderen Fest gemacht haben.



























