Test2021-11-25T15:02:40+01:00
Übergabe und Segnung des neuen Mannschaftstransportwagens2025-12-31T12:37:11+01:00

Am Samstag, den 20. September 2025, feierte die Freiwillige Feuerwehr Freudenberg – Abteilung Rauenberg die offizielle Übergabe und Segnung ihres neuen Mannschaftstransportwagens (MTW).

Um 17:30 Uhr begrüßte Bürgermeister Roger Henning die zahlreichen Gäste vor der Raubachhalle in Rauenberg.
In seinen Grußworten dankte er den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für ihren ehrenamtlichen Einsatz sowie den aufwendigen Umbau des Fahrzeugs, bevor er den symbolischen Schlüssel an Kommandant Tim Mögel übergab.

Kommandant Mögel hob in seiner Ansprache die beeindruckende Eigenleistung der Feuerwehr hervor: Über 300 Arbeitsstunden investierten die Kameradinnen und Kameraden in den Umbau des VW Crafter.

Sein Dank galt zudem der Firma Rauch Möbelwerke für die großzügige Spende, der Polizei für ihre Unterstützung sowie der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Außerdem stellte er das neue, moderne Fahrzeugdesign vor, das zukünftig ein einheitliches Erscheinungsbild der gesamten Feuerwehr Freudenberg prägen soll.

Im Anschluss richtete auch Abteilungskommandant Helmut Helmker einige Worte an die Anwesenden. Danach segnete Diakon Michael Schlör – selbst Feuerwehrmitglied und Notfallseelsorger im Main-Tauber-Kreis – das Fahrzeug und überreichte eine Christophorus-Medaille.

Die Freiwillige Feuerwehr Freudenberg bedankt sich herzlich bei der Stadt Freudenberg, dem Gemeinderat sowie allen Spenderinnen und Spendern für die großartige Unterstützung.

Bericht Main-Echo

Hochzeit von Christian & Elena2025-08-17T12:16:17+02:00

Am Freitag, den 15.08.2025 durften wir unserem stellvertretendem Abteilungskommandanten Christian und seiner Frau Elena zur standesamtlichen Trauung gratulieren.

Wir empfingen die beiden mit einem Schlauchbogen und Klängen der Fanfaren. Christian, als Mitglied des Fanfarenzugs, durfte anschließend mitspielen und Elena dazu den Takt angeben.

Auf ihrem anschließenden Polterabend feierten wir die beiden ausgiebig.

Wir wünschen euch beiden alles erdenklich Gute für die weitere gemeinsame Zukunft.

 

Katastrophenschutzübung in Freudenberg2025-07-24T11:17:33+02:00

Aufbau einer 1,6 km langen Schlauchleitung zur Waldbrandbekämpfung.

Am vergangenen Wochenende (Samstag, den 19.07.2025) fand in Freudenberg eine groß angelegte Katastrophenschutzübung statt. Angenommen wurde ein Szenario, das auch in unserer Region jederzeit Realität werden könnte: Ein ausgedehnter Waldbrand über dem Bereich des Rauch Zoos – und zur gleichen Zeit ein Ausfall des öffentlichen Wasserleitungsnetzes.

Ziel der Übung war der Aufbau einer 1,6 Kilometer langen Löschwasserversorgung vom Main bis in das höher gelegene Waldgebiet. Alle Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg arbeiteten dabei Hand in Hand mit dem Löschwasserversorgungszug Main-Tauber (bestehend aus der Feuerwehr Bad Mergentheim, Feuerwehr Markelsheim und Feuerwehr Igersheim), um die außergewöhnliche Strecke mit Schlauchleitungen und Verstärkerpumpen zu überbrücken.

Unterstützt wurde die Einsatzleitung durch die Führungsgruppe der Feuerwehr Wertheim, die bei der Koordination eine unterstützende Rolle spielte. Zusätzlich war auch die DLRG Freudenberg im Einsatz: Mit ihrer Drohne lieferten sie wertvolle Luftbilder zur Lageeinschätzung und Einsatzführung – eine moderne und effiziente Ergänzung zum klassischen Einsatzgeschehen.

Während der Übung galt es nicht nur die Löschwasserversorgung aufzubauen, sondern auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Kommunikation, Flexibilität und die gegenseitige Unterstützung standen dabei im Fokus.

Nach erfolgreichem Abschluss der Einsatzmaßnahmen wurden alle Fahrzeuge wieder bestückt und einsatzbereit gemacht. Bei der anschließenden Nachbesprechung sprachen sowohl Bürgermeister Roger Henning als auch Kommandant Tim Mögel ihren Dank an alle Beteiligten aus und hoben die Bedeutung solcher Übungen für die Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit im Katastrophenfall hervor.

Zum Abschluss gab es für alle Helferinnen und Helfer eine wohlverdiente Verpflegung vom Grill – ein geselliger Ausklang nach einem arbeitsreichen, aber sehr erfolgreichen Übungstag.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Einsatzkräfte, Unterstützenden, Organisatoren und helfenden Hände. Ihr Engagement und eure Einsatzbereitschaft machen unsere Gemeinschaft sicherer – im Alltag und im Ernstfall!

Sonderübung mit der DLRG Freudenberg und der Feuerwehr Kirschfurt2025-05-20T21:35:03+02:00

Am Samstag, den 16. Mai 2025, fand eine gemeinsame Sonderübung der Feuerwehr Freudenberg mit der DLRG Freudenberg sowie unseren Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Kirschfurt statt. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit zwischen Wasserrettung und Feuerwehrkräften in einem komplexen Einsatzszenario zu trainieren und die Kommunikation sowie die Einsatzkoordination unter realitätsnahen Bedingungen zu stärken.

Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Abteilungskommandanten Farid Rhedhbane verlegten wir den Übungsort in die Kiesgrube der Firma Fritz Weber GmbH & Co. Miltenberger Industriewerk KG an der L2310 beim Tremhof. Vor Ort wurde ein anspruchsvolles und praxisnahes Einsatzszenario vorbereitet:

Das Szenario:
Bei Schweißarbeiten an einem Förderband kam es zu einer Verpuffung mit anschließender Brandentwicklung. Drei Personen wurden dabei unterschiedlich schwer verletzt:

  • Eine Person wurde durch die Wucht der Explosion in das angrenzende Gewässer geschleudert und musste durch die Wasserretter der DLRG gerettet werden.

  • Eine zweite Person stürzte in einen Schubleichter (Transportbehälter auf dem Wasser) und wurde durch die Feuerwehrkräfte aus Freudenberg und Kirschfurt sowie die DLRG mit einer Schleifkorbtrage patientengerecht gerettet.

  • Die dritte verletzte Person befand sich weiterhin auf dem Förderausleger in exponierter Höhe. Auch sie wurde mittels Schleifkorbtrage unter Sicherung aus der Höhe gerettet.

Zeitgleich führten die Einsatzkräfte zwei parallele Löschangriffe durch, um den simulierten Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf weitere Anlagenteile zu verhindern. Zudem wurde gemeinsam mit der DLRG ein Löschangriff auf dem RTB2 aufgebaut. Dabei kamen unsere Tragkraftspritze TS8 sowie ein auf dem DLRG-Boot montiertes B-Rohr zum Einsatz – eine wertvolle Übung, um einen Löschangriff auf dem RTB2 unter besonderen Bedingungen zu proben.

Ein besonderer Mehrwert der Übung war der Einsatz einer Drohne durch die DLRG. Die Luftaufnahmen ermöglichten es der Einsatzleitung, sich schnell einen Überblick über die Lage und die eingesetzten Kräfte zu verschaffen. 

Nach erfolgreich abgeschlossener Übung kehrten alle Beteiligten ins Feuerwehrhaus Freudenberg zurück, wo wir den Abend bei kühlen Getränken und guten Gesprächen ausklingen ließen.

Unser Dank gilt:

  • der Feuerwehr Kirschfurt und der DLRG Freudenberg für die hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit

  • der Firma Fritz Weber GmbH & Co. Miltenberger Industriewerk KG für die großzügige Bereitstellung des Übungsgeländes und der gespendeten Getränke

  • allen Einsatzkräften für ihr Engagement und ihre Einsatzbereitschaft – auch über das normale Maß hinaus

Solche gemeinsamen Übungen stärken nicht nur die Einsatzkompetenz, sondern auch den Teamgeist – über Gemeindegrenzen hinweg. Wir freuen uns schon auf die nächste Gelegenheit zur Zusammenarbeit!

THL-Seminar: Rettungstechniken bei Verkehrsunfällen2025-04-13T20:12:58+02:00

Am Samstag, den 12. April 2025, nahmen mehrere Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr an einem THL-Seminar mit dem Schwerpunkt „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ teil.

Als Ausbilder konnte unser Kreisbrandmeister des Main-Tauber-Kreises, Andreas Geyer, gewonnen werden. Mit seiner langjährigen Erfahrung vermittelte er nicht nur fundiertes Wissen, sondern auch wertvolle Praxistipps für den Einsatzalltag.

Der Seminartag begann am Vormittag mit zwei Theorieeinheiten. Hier wurden grundlegende und weiterführende Themen rund um die technische Hilfeleistung behandelt – unter anderem Sicherheitstechniken an und in Fahrzeugen, patientenorientierte Rettungstechniken, taktische Vorgehensweisen sowie Besonderheiten bei verschiedenen Antriebsarten (z. B. Elektro-, Hybrid- oder Verbrennungsmotoren).

Nach einem stärkenden und leckeren Mittagessen vom Grill startete der praktische Teil des Seminars. An drei Fahrzeugen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die zuvor besprochenen Maßnahmen praktisch umsetzen und vertiefen. Dabei wurde auf verschiedene Einsatzszenarien eingegangen – etwa wenn das Unfallfahrzeug auf den Rädern stand, auf der Seite lag oder auf dem Dach zum Stillstand kam.

Es wurde geschnitten, gedrückt, gespreizt – Türen und Dächer entfernt, um verletzte Personen möglichst schnell und schonend zu retten. Jede Station wurde im Anschluss gemeinsam nachbesprochen, um die Vorgehensweisen zu reflektieren und Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Alle Beteiligten waren sich am Ende des Tages einig: Dieses Seminar war fachlich wie auch praktisch ein voller Erfolg und vermittelte wertvolles Wissen, das im Ernstfall Leben retten kann.

Ein herzlicher Dank geht an unseren Kreisbrandmeister Andreas Geyer für die fachkundige Leitung und Durchführung des Seminars sowie an alle Helferinnen und Helfer, die diesen lehrreichen Tag ermöglicht haben.

Waldbrand verhindern!2025-04-12T18:39:13+02:00

Feuerwehr und Forstbetrieb der Stadt Freudenberg kooperieren für mehr Sicherheit im Freudenberger Wald: Neue Warnschilder gegen Waldbrandgefahr aufgestellt.

In den vergangenen Jahren konnte das Risiko von Wald- und Vegetationsbränden im Stadtgebiet Freudenberg auf einem erfreulich niedrigen Niveau gehalten werden. Dennoch zeigt die zunehmende Zahl von Bränden in anderen Regionen, dass auch hier weiterhin große Vorsicht geboten ist. Um frühzeitig auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen, beteiligen sich Feuerwehr und Forstbetrieb an der Initiative des Verbundprojekts Waldbrand-Klima-Resilienz.

Ein zentrales Element dieser Zusammenarbeit sind über 40 neu installierte, auffällige Warnschilder, die Waldbesucher zu einem verantwortungsbewussten Verhalten im Umgang mit Feuer ermahnen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Risiken von Waldbränden zu schärfen und präventive Maßnahmen zu fördern.

Die Schilder vermitteln klare Botschaften – allen voran der Appell: „Waldbrand verhindern!“ Unterstützt wird dieser durch drei prägnante Piktogramme, die auf die häufigsten Gefahrenquellen hinweisen:

  1. Zigaretten als potenzielle Zündquellen,
  2. abgestellte Fahrzeuge auf trockenem Untergrund, deren heiße Katalysatoren Gras entzünden können,
  3. offene Feuer im Wald oder in unmittelbarer Nähe zum Waldrand.

Eine oft unterschätzte Gefahr stellen zudem weggeworfene Glasflaschen dar. Trifft Sonnenlicht in einem bestimmten Winkel auf eine solche Flasche, kann das gebündelte Licht wie ein Brennglas wirken und trockenes Laub oder Gras entzünden.

Auch das beliebte Grillen im Sommer birgt Risiken. So sehr es zur warmen Jahreszeit dazugehört – im Wald ist es gefährlich. Offenes Feuer sowie der Einsatz von mitgebrachten Grillgeräten sind im Wald und in einem Abstand von 100 Metern zum Waldrand grundsätzlich verboten. Bereits ein Funke genügt, um einen Brand auszulösen.

Ein zusätzlicher Mehrwert der neuen Warnschilder ist ein integrierter QR-Code, der direkt auf die Website des Deutschen Wetterdienstes (DWD) führt. Dort können Waldbesucher tagesaktuelle Informationen zur Waldbrandgefahrenlage einsehen. Die Einstufung erfolgt in fünf Gefahrenstufen – von 1 (sehr gering) bis 5 (sehr hoch). Ergänzend bietet die Seite hilfreiche Hinweise zum richtigen Verhalten, um Brände zu vermeiden.

Mit dieser präventiven Maßnahme setzen Feuerwehr und Forstbetrieb ein deutliches Zeichen – für den Schutz der Natur und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. „Die Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam Verantwortung für unsere Wälder zu übernehmen“, betont ein Sprecher der Feuerwehr.

Die Initiative ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Freudenberger Wälder langfristig vor Bränden zu schützen – und gleichzeitig das Bewusstsein für den Erhalt dieser wertvollen Lebensräume zu stärken.

Kommt es dennoch zu einem Brand oder einer unklaren Rauchentwicklung im Wald, ist besondere Vorsicht geboten: Die Zufahrtswege müssen für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stets freigehalten werden. Jede Verzögerung bei den Löscharbeiten kann zur Ausbreitung des Feuers beitragen und die Bekämpfung erheblich erschweren.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an die Firma MB-Digitalprint GmbH & Co. KG aus Kleinheubach, die die Warnschilder spendete um diese wichtige Maßnahme aktiv zu unterstützen.

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