Am Freitag, den 06.02.2026 durften wir unserem Ehrenkommandant Otto Achstetter zum 90. Geburtstag gratulieren.
Zu diesem besonderen Anlass spielte der Fanfarenzug, und die Führung überreichte ihm ein Präsent.
Otto trat 1960 in die Feuerwehr ein. Von 1974 bis 1979 übernahm er das Amt des Abteilungskommandanten und war von 1976 bis 1994 der erste Kommandant der Gesamtfeuerwehr Freudenberg.
Aufgrund seiner langjährigen und herausragenden Verdienste für unsere Feuerwehr trägt er heute den Titel „Ehrenkommandant“.
Lieber Otto, wir danken dir von Herzen für deinen jahrzehntelangen Einsatz, deine Führungsstärke und deine tiefe Verbundenheit zur Feuerwehr Freudenberg. Dein Engagement und deine Verdienste prägen unsere Wehr bis heute.
Die Kameradinnen und Kameraden wünschen dir alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Stunden im Kreise deiner Familie und Feuerwehrkameradschaft.
Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr.


Am Samstag, den 10. Januar 2026, fand die Generalversammlung der Abteilung Freudenberg statt. Abteilungskommandant Farid Rhedhbane eröffnete die Versammlung mit seinem Jahresbericht über das vergangene Jahr. Insgesamt wurden von den 38 aktiven Mitgliedern 136 Einsätze bewältigt. Den größten Anteil daran hatten die Helfer-vor-Ort mit 109 medizinischen Notfällen. Anschließend gab er einen Rückblick auf die durchgeführten Übungen und absolvierten Lehrgänge, bevor er das Wort an den Schriftführer Jürgen Ullrich übergab.
Jürgen Ullrich stellte im Anschluss den aktuellen Jahresbericht vor. Kassier Nicolas Jahn berichtete über einen soliden Kassenstand und erläuterte die stabile finanzielle Situation der Abteilung.
Jugendgruppenleiter Maximilian Weimer informierte über die Aktivitäten der Jugendgruppe im vergangenen Jahr. Neben zahlreichen Übungen und Veranstaltungen stellte der Besuch der Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie die 24-Stunden Übung in Rauenberg ein besonderes Highlight dar. Zudem konnten zwei Jugendliche in die aktive Einsatzmannschaft übernommen werden, wodurch die Jugendgruppe nun 20 Mitglieder zählt. Zum Abschluss bedankte sich Weimer herzlich bei seinem Betreuerteam für die tatkräftige Unterstützung.
Manfred Zipf gab anschließend einen Überblick über die Aktivitäten der Alterskameraden im vergangenen Jahr.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren Beförderungen und Ehrungen:
Beförderungen:
Viktor Knaus wurde zum Oberfeuerwehrmann und Richard Okyere zum Löschmeister befördert.
Ehrungen:
Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Freudenberg wurde Jürgen Roll mit dem Silbernen Feuerwehrabzeichen ausgezeichnet.
Darüber hinaus wurden folgende Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt:
Volker Mai erhielt das Ehrenzeichen in Gold mit Lorbeerkranz für 50 Jahre Mitgliedschaft.
Reinhold Jessberger und Paul Achstetter wurden mit dem Ehrenzeichen in Gold mit Lorbeerkranz für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Neu in die aktive Einsatzmannschaft aufgenommen wurden Niklas Kettinger und Moritz Karch. Werner Beck und Burkhard Scheurich haben einen Wechsel zu den Alterskameraden vollzogen.
Kommandant Tim Mögel führte die Entlastung der Führung durch und richtete im Anschluss Grußworte an die Versammlung. Dabei dankte er der gesamten Mannschaft für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz und die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit.
Nach einer Wortmeldung aus der Mannschaft schloss Abteilungskommandant Farid Rhedhbane die Versammlung mit den traditionellen Worten:
„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“

v.l.: Kommandant Tim Mögel, Richard Okyere, Viktor Knaus, Abteilungskommandant Farid Rhedhbane und stellv. Abteilungskommandant Christian Bartelt

v.l.: Kommandant Tim Mögel, Paul Achstetter, Volker Mai, Reinhold Jessberger, Abteilungskommandant Farid Rhedhbane und stellv. Abteilungskommandant Christian Bartelt (auf dem Bild fehlt Jürgen Roll)

v.l.: Kommandant Tim Mögel, Niklas Kettinger, Abteilungskommandant Farid Rhedhbane und stellv. Abteilungskommandant Christian Bartelt (auf dem Bild fehlt Moritz Karch)

v.l.: Kommandant Tim Mögel, Werner Beck, Abteilungskommandant Farid Rhedhbane und stellv. Abteilungskommandant Christian Bartelt (auf dem Bild fehlt Burkhard Scheurich)
Bei winterlichen Temperaturen und einer geschlossenen, jedoch nicht tragfähigen Eisdecke fand am Sonntag, den 11. Januar 2026, eine realitätsnahe Eisrettungsübung am Badesee Freudenberg statt.
Wir trainierten zusammen mit der DLRG Freudenberg dabei verschiedene Einsatzszenarien zur Rettung eingebrochener Personen.
Im Fokus der Übung stand die sichere und schonende Rettung von Verunfallten. Zum Einsatz kamen unterschiedliche Rettungsmittel wie Steckleitern, Schleifkorbtrage, Spineboard und ein Schlauchboot.
Geübt wurden das gesicherte Vorgehen auf dem Eis, die richtige Lastverteilung sowie die koordinierte Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DLRG unter erschwerten Bedingungen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Absicherung der Einsatzkräfte und der Rettung vom Eisrand aus.
Während der Übung informierte der Einsatzleiter zahlreiche Besucher über die Gefahren von Eisflächen. Dabei wurde eindringlich darauf hingewiesen, dass die Eisdecke des Badesees nicht tragfähig ist und das Betreten lebensgefährlich sein kann.
Solche gemeinsamen Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Einsatzvorbereitung und stärken die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die engagierte und kameradschaftliche Zusammenarbeit.
Nach mehreren Monaten intensiver Vorbereitung ist es nun vollbracht: Seit gestern, dem 30.12.2025, werden wir gemeinsam mit allen anderen Feuerwehren im Landkreis über die neue digitale Alarmierung alarmiert.
Hierfür hat der Main-Tauber-Kreis ein eigenes digitales Alarmierungsnetz aufgebaut, das den gesamten Landkreis abdeckt. Ab sofort erfolgt die Alarmierung – ebenso wie bei allen anderen nicht-polizeilichen Blaulichtorganisationen – über neue digitale Funkmeldeempfänger (DME). Insgesamt wurden im Main-Tauber-Kreis rund 4.400 neue DME, unter anderem durch die Kommunen, beschafft.
Nach mehreren Einweisungsterminen konnten die Funkmeldeempfänger an alle Kameradinnen und Kameraden im Stadtgebiet Freudenberg ausgegeben werden. Damit verfügt nun jedes Mitglied der Feuerwehr über einen eigenen, personalisierten DME und wird im Einsatzfall zuverlässig und schnell alarmiert.
Ein herzlicher Dank gilt dem Main-Tauber-Kreis für die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts sowie unserem Organisationsteam der Feuerwehr Freudenberg. In der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit wurde hier Großartiges geleistet.

Am Freitag, den 28. November 2025, fand die jährliche Alarmübung der Feuerwehren Freudenberg in Zusammenarbeit mit den bayerischen Kameraden aus Kirschfurt und Miltenberg statt. Der Übungsalarm wurde um 18:00 Uhr durch die Leitstelle Main-Tauber ausgelöst. Mit dem Einsatzstichwort „Kellerbrand – mehrere Personen in Gefahr“ machten sich die Einsatzkräfte umgehend auf den Weg zur Musikschule in Freudenberg.
Vor Ort ergab die erste Lageerkundung durch den Einsatzleiter folgendes Szenario: Drei Personen, darunter ein Jugendlicher, galten im Keller als vermisst. Zudem waren mehrere Personen im zweiten Obergeschoss eingeschlossen. Die zuerst eintreffenden Abteilungen Freudenberg und Boxtal gingen sofort unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Kellergeschoss vor.
Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet. Kurz darauf erfolgte die Riegelstellung zum angrenzenden Schulgebäude. Die eingeschlossenen Personen im zweiten Obergeschoss wurden mithilfe der Drehleiter der Feuerwehr Miltenberg betreut und gerettet.
Nach dem Eintreffen der Kameraden aus Rauenberg, Wessental und Ebenheid konnte ein weiterer Innenangriff unter Atemschutz vorgenommen werden. Zusätzlich wurden eine weitere Wasserversorgung sowie eine Sammelstelle für verletzte Personen eingerichtet. Auch ein medizinischer Notfall eines Atemschutzgeräteträgers wurde realitätsnah als Übungsszenario eingespielt.
Nachdem alle vermissten Personen gerettet und das Gebäude vollständig belüftet worden waren, konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet und die Übung erfolgreich beendet werden. Anschließend erfolgten der geordnete Rückbau und das Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft.
Da die Alarmübung maßgeblich der Ausbildung sowohl der Einsatzkräfte als auch der Führungskräfte dient, wurden die Aufgaben teils rotierend vergeben und Einsatzabläufe im Vergleich zu einem realen Einsatz leicht geändert.
Den Abschluss bildete eine ausführliche Nachbesprechung, die von Kommandant Tim Mögel geleitet wurde.
Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Kameradinnen und Kameraden sowie dem Organisationsteam für die Vorbereitung und Verpflegung. Ebenso bedanken wir uns bei den Feuerwehren aus Kirschfurt und Miltenberg für ihre tatkräftige Unterstützung.
Dieses Jahr führte uns unser Ausflug nach Miltenberg. Gemeinsam machten wir uns vom Bahnhof aus auf den Weg zum Engelplatz. Dort nahm uns Herr Dr. Peter Häfner in Empfang und begann mit seiner Stadtführung durch die Altstadt.
Während des Rundgangs tauchten wir in die Anfänge Miltenbergs ein. Herr Dr. Häfner erklärte uns nicht nur die Geschichte der Stadt, sondern zeigte uns auch besondere Gebäude, kleine verwinkelte Gassen sowie Orte, an denen die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. Die Mischung aus fachlichem Wissen und kurzweiligen Erzählungen machte die Stadtführung zu einem echten Highlight.
Im Anschluss erwartete uns im Besucherkeller der Brauerei Faust eine wohlverdiente Stärkung. Bei einer deftigen Brotzeit und frisch gezapftem Bier – sowie einer Auswahl an alkoholfreien Getränken – konnten wir uns aufwärmen und austauschen. Herr Johannes Faust gewährte uns dabei interessante Einblicke in die traditionsreiche Geschichte der Familienbrauerei. Von den Ursprüngen über besondere Herausforderungen bis hin zu modernen Entwicklungen erfuhren wir vieles, das den Blick auf das Miltenberger Bier noch einmal besonderer machte.
Natürlich durfte eine ausführliche Brauereibesichtigung nicht fehlen. Zwischen glänzenden Sudkesseln, aromatisch duftenden Malzsorten und beeindruckender Technik bekamen wir einen spannenden Eindruck davon, wie viel Handwerk, Leidenschaft und Erfahrung in jedem einzelnen Bier steckt.
Trotz der eisigen Abendtemperaturen wagten wir zum Abschluss noch den Aufstieg in den „Faust-Bierhimmel“. Von dort aus bot sich ein wunderschöner Blick über die Dächer Miltenbergs – ein stimmungsvoller Moment, der den Tag perfekt abrundete.
Nach diesem ereignisreichen Programm ließen wir den Abend im Hotel Mildenburg in geselliger Runde ausklingen – mit guten Gesprächen und einer entspannten Atmosphäre.
Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Brauerei Faust für die herzliche Bewirtung, die spannenden Einblicke und die informative Führung. Ebenso gilt unser Dank Herrn Dr. Peter Häfner für die beeindruckende Stadtführung, die uns Miltenberg von einer ganz neuen Seite zeigte.
























