Ein Feuerwehr-Einsatz kann für einen Kameraden einen sehr hohen psychischen Druck bedeuten. Zum Beispiel durch einen schweren Verkehrsunfall oder andere tragische Ereignisse.
Aus diesem Grund gibt es die Notfallseelsorgeeinheit. Diese können eine Person oder die ganze Mannschaft nach einem Einsatz helfen, das Erlebte besser zu verarbeiten.
Daher ist die Feuerwehr Freudenberg sehr stolz und glücklich einen neuen Notfallseelsorger in ihren Reihen zu haben.
Die Feuerwehr Freudenberg gratuliert ihrem Kameraden Michael Schlör. Er ist einer der neu ausgebildeten Notfallseelsorger aus Freudenberg und zuständig für den nördlichen Teil des Main-Tauber-Kreis.
Bericht FN web
Am Samstag, den 13.01.2018 fand unsere diesjährige Generalversammlung statt. Da Abt.-Kommandant Jürgen Roll an der Sitzung nicht teilnehmen konnte, führte der stellv. Abt.-Kdt. Frank Reinhard durch die einzelnen Punkte. Er begann mit einem ausführlichen Jahresbericht über das vergangene Jahr. Insgesamt wurden von 46 Aktiven 95 Einsätze abgearbeitet. Den größten Anteil wiesen die 47 medizinischen Notfälle und 16 Technische Hilfeleistungen auf. Die Übungen und absolvierten Lehrgänge ließ er ebenfalls Revue passieren, bevor er das Wort an Schriftführer Jürgen Ullrich übergab. Dieser laß das Protokoll der letzten Generalversammlung sowie den aktuellen Jahresbericht vor. Unser Kassier Ralf Farrenkopf konnte ein leichtes Plus in der Kasse bekanntgeben.
Im Anschluss berichtete Jugendwart Stefan Bartelt über das vergangene Jahr der Jugendlichen. Es wurden verschiedene Spieletage und Turniere veranstaltet, eine 24-Stunden-Übung sowie eine Erlebnistour organisiert und abgehalten.
Otto Keck berichtete über die Aktivitäten der Alterskameraden.
Anschließend nahm Bürgermeister Roger Henning die Entlastung der Führungsebene vor, bevor er zu seinen Grußworten kam. In diesen teilte er unter anderem mit, dass man weiter an dem Neubau des Gerätehauses arbeite. Auch soll ein neuer MTW (Kommandowagen) für das HvO und die Feuerwehr Freudenberg angeschafft werden. Ebenso bedankte er sich bei der gesamten Mannschaft sowie der Führungsebene für den ehrenamtlichen Einsatz. Gleich im Anschluss folgten die Grußworte von Kommandant Klaus Weimer.
Daraufhin stand die Wahl des neuen Abteilungsausschusses Freudenberg an. Aufgrund ihres Amtes ist Jürgen Roll (Abt.-Kdt.), Frank Reinhard (stellv. Abt-Kdt) und Stefan Bartelt (Jugendwart) schon automatisch als Ausschussmitglied bestätigt. Zusätzlich wurden Tim Mögel, Christian Bartelt, Farid Rhedhbane, Jürgen Ullrich, Cem Arslan, Werner Beck und Ralf Farrenkopf für die kommenden 5 Jahre gewählt.
In diesem Jahr standen auch wieder einige Beförderungen und Ehrungen an.
In die Feuerwehr wurden aufgenommen: Tim Beuchert, Justin Lazarus und Richard Okyere. Zum Feuerwehrmann wurde befördert Jens Kern, Tim Beuchert, Justin Lazarus und Richard Okyere. Stefan Bartelt wurde zum Oberfeuerwehrmann und Farid Rhedhbane zum Löschmeister befördert. Für die 10-jährige Mitgliedschaft erhielt Michael Bartelt das Bronze-Abzeichen.
Zum Schluss gab Frank Reinhard noch einen kleinen Ausblick für das Jahr 2018 bevor er die Versammlung mit den Worten „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ beendete.
Am Samstag, den 23.12.17 fand in der Turnhalle Freudenberg wieder ein Jugendnachmittag der gesamten Jugendfeuerwehr Freudenberg statt. Um 17 Uhr traf man sich in der Turnhalle. Hier absolvierte die Jugend mehrere Spiele und Wettkämpfe. Dieses Jahr standen auch wieder Wahlen an. Gewählt wurden ein neuer Stadtjugendwart und dessen Stellvertreter.
Doch zuvor hatte der Jugendwart von Freudenberg Stefan Bartelt noch eine Überraschung für die Jugendlichen. Es werden in der nächsten Zeit für die Gesamt-Jugendfeuerwehr Freudenberg einheitliche T-Shirts, mit einem selbst entworfenen Logo, beschafft.
Hierfür spendete Frau Lazarus und Frau Keller, von der Initiative „P.I.A. Parents in Action“, einen Geldbetrag in Höhe von 300 € an die Jugendfeuerwehr.
Ebenso beteiligte sich Klaus Weimer, Firma Mayer Bau, mit einer Spende in Höhe von 600 € sowie die Stadt Freudenberg an den Kosten.
Nach diesen Neuigkeiten wurde die Wahl des Stadtjugendwartes fast zur Nebensache.
Der zum Zeitpunkt noch aktuelle Stadtjugendwart Randolph Lenze ließ sich nicht länger zur Wahl aufstellen. Doch ein Nachfolger wurde schnell gefunden.
So wählten die Jugendlichen einstimmig Stefan Bartelt zum neuen Stadtjugendwart Freudenberg. Seine Stellvertreterin Tanja Ullrich wurde ebenfalls einstimmig gewählt.
Zum Schluss spielte man noch das ein oder andere Spiel bevor es dann für alle in die Weihnachtszeit ging.
Die Feuerwehren Freudenberg bedanken sich nochmals bei den großzügigen Spendern sowie bei Randolph Lenze für die letzten Jahre als Stadtjugendwart.
Der neuen Führung der Jugendfeuerwehr wünschen wir alles Gute und viel Erfolg.
Die Jugendlichen wählten einstimmig Stefan Bartelt zum neuen Stadtjugendwart Freudenberg. Seine Stellvertreterin Tanja Ullrich wurde ebenfalls einstimmig gewählt.
Die Leitstelle Main-Tauber alarmierte die Feuerwehr Freudenberg mit den Ortsteilen Ebenheid und Rauenberg mit dem Stichwort „PKW-Brand“ nach Rauenberg.
Beim Eintreffen stand der Motorraum bereits in Vollbrand. Es befanden sich aber keine Personen mehr im Fahrzeug.
Daraufhin wurde der PKW gesichert und mit einem C-Rohr unter Atemschutz abgelöscht.Im Anschluss streute man noch die auslaufenden Betriebsstoffe ab.
Die Kameraden aus Ebenheid und Rauenberg unterstützten die anstehenden Löscharbeiten.


In den letzten Jahren ist der Anteil der Brandeinsätze der Freiwilligen Feuerwehren Freudenberg zurückgegangen. Das ist selbstverständlich eine gute Nachricht. Gleichzeitig wird es aber, gerade für die jungen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, immer schwieriger, die nötige Einsatzerfahrung zu erhalten. Die eigene persönliche Erfahrung ist aber enorm wichtig, um Fehlentscheidungen bis hin zu lebensgefährlichen Situationen zu vermeiden.
Aus diesem Grund besuchten am Samstag, den 18.11.2017, zehn Kameraden den Brandübungscontainer (BÜC) in dem Industrie Center Obernburg ICO.
Denn mit diesem Container kann eine realitätsnahe Brandbekämpfung unter Atemschutz geübt werden.
Man begann mit einer ausführlichen Theorieeinheit bevor man an die Praxis ging.
Durch die Verwendung von Holz entsteht die für einen Zimmerbrand typische Hitze- und Rauchentwicklung. Die Trainingseinheit vermittelte unter anderem, wie Brandverläufe erkannt und Gefahrensituationen richtig eingeschätzt werden können. Ebenso sollte dadurch eine gewisse Wärmegewöhnung erlernt werden.
Nach einer guten dreiviertel Stunde bei ca. 600°, verließ jeder einzelne den Container mit neugewonnenen Eindrücken, Erkenntnissen und Erlerntem. Auch über eine Wiederholung war man sich einig.
Ein herzliches Dankeschön an die Ausbilder der Werkfeuerwehr ICO.







