Test2021-11-25T15:02:40+01:00
Die Leitstelle Main-Tauber alarmierte uns heute um 19:07 Uhr zusammen mit den Ortsteilen Boxtal und Wessental mit dem Stichwort „PKW-Brand“ Weiterlesen
Heute Nacht wurden wir zum Ausleuchten eines Hubschrauber-Landeplatzes alarmiert. Der Rettungshubschrauber Christoph Gießen war im Anflug auf Freudenberg und musste Weiterlesen
PKW Brand2019-04-14T19:33:43+02:00

Die Leitstelle Main-Tauber alarmierte uns heute um 19:07 Uhr zusammen mit den Ortsteilen Boxtal und Wessental mit dem Stichwort „PKW-Brand“ nach Boxtal. Fast gleichzeitig, um 19:09 Uhr, wurde auch das HvO zu einem Medizinischen Notfall alarmiert (siehe Bericht Nr. 14).

Beim Eintreffen stand der PKW bereits in Vollbrand. Es befanden sich aber keine Personen mehr im Fahrzeug.

Daraufhin bauten die Kameraden aus Boxtal und Wessental eine Wasserversorgung vom nahegelegenen Bach auf.  Im Anschluss wurde der Brand mit zwei C-Rohren unter Atemschutz abgelöscht. Nachdem der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet wurde, konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden.

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehren2019-08-18T22:22:48+02:00

Einen Tag lang arbeiten wie bei der Berufsfeuerwehr und dabei viel Spaß haben. Dieses besondere Erlebnis hatten  24 Jugendfeuerwehrmitglieder am Wochenende.

Wessental. „Es ist toll, was die Betreuer alles für uns planen, damit es nicht langweilig wird“, lobte die 14-jährige Salome Christ aus Rauenberg die gemeinsame 24 Stundenübung der Jugendfeuerwehren aus Freudenberg und seinen Ortsteilen. Auf deren Mitglieder zwischen neun und 16 Jahren warten zahlreiche besondere Übungsszenarien bei Tag und Nacht. Außerdem hatten sie am Freitag und Samstag im Feuerwehrhaus und Dorfgemeinschaftshaus Wessental zusammen viel Spaß. Der zehnjährige Moritz Karch und sein neunjähriger Bruder Jonathan aus Freudenberg lobten die spannenden Einsatzübungen. „Es war aber alles toll“, ergänzten sie. Die 15-jährige Inga Friedlein aus Wessental freute sich, dass es viele Überraschungen gab. Toll fanden alle vier, dass alle Abteilungen gemeinsam die Übung veranstalteten. „Da lernt man sich besser kennen.“

Es war die dritte 24 Stundenübung aller Jugendgruppen im Freudenberger Stadtgebiet. Diese findet jedes zweite Jahr statt und wechselt dabei jeweils die Ortschaft. Unterstützt und angeleitet wurden die Jugendlichen von 14 Betreuern und Helfern. Organisiert wurde das ganze von der stellvertretenden Stadt-Jugendwartin Tanja Ullrich und Jugendleiterin Anna Friedlein aus Wessental. Diese wurden dabei von Stadt-Jugendwart Stefan Bartelt und weiteren Jugendleitern unterstützt. Die drei berichteten, Ziel der Aktion sei es, den Jugendlichen einen Einblick in den Alltag der Berufsfeuerwehr zu geben, eine besondere jugendfeuerwehrtechnische Ausbildung zu bieten  und den Zusammenhalt zwischen den Jugendlichen der Abteilungen zu fördern.“ All dies gelang. Lob für die Aktion gab es bei der Eröffnung von Bürgermeister Roger Henning, Ortsvorsteher Roland Hildenbrand und Hauptkommandant Klaus Weimer. Henning lobte unter anderem die Feuerwehr als gutes Beispiel für die Zusammenarbeit der Ortsteile.

Ausgerückt wurde zu den Übungseinsätzen in drei Gruppen mit den TSF aus Ebenheid und Wessental sowie dem LF 8 aus Freudenberg.

Die Alarmierung erfolgte teils über Sirene, teils über Meldeempfänger, die die Jugend extra dafür bekam. Um 19.45 Uhr erfolgte die erste Alarmierung zu einem Flächenbrand auf der Wiese des zukünftigen Spielplatz. Schnell brachte die Jugend das echte Feuer unter Kontrolle.

Um 20.30 Uhr forderte das DRK Wertheim die Unterstützung der Jugendfeuerwehrler an. Eine Person musste mit der Schleifkorbtrage aus einer Scheune am Backhäusle gerettet werden. Anschließend gab es für alle eine ausführliche Erklärung der Ausstattung und Technik des Rettungswagens.

Lagen keine Einsätze an, vertrieben sich die Jugendlichen die Zeit mit Tischkickern, Kartenspielen und Filmschauen. Auch das Freizeitprogramm gefiel allen. Um 23.30 Uhr galt es zwei vermisste Personen in Form der beiden 70kg schweren Rettungspuppen Karl-Heinz und Fridolin auf dem Feld Heegwart zu finden und zu retten. Auch dies klappte nach einiger Suche perfekt.

Der neue Tag begann mit einem Fehlalarm der Brandmeldeanlage der Raubachhalle. So waren alle um sieben Uhr schnell geweckt. Am Vormittag folgte einer der Höhepunkte der Aktion. Um 10 Uhr wurden die Nachwuchskräfte zu einem Hausbrand in der Mühltalstraße alarmiert. Der Einsatz wurde durch die Drehleiter der Feuerwehr Wertheim und einen Streifenwagen des Polizeireviers Wertheim unterstützt. Das Gebäude selbst war durch eine Nebelgenerator verraucht. Ein Trupp begab sich zur Personenrettung ins Gebäude, ein weiterer rettete über die Drehleiter eine Person vom Balkon. Die anderen Jugendlichen schützten via Löschangriff in Riegelstellung die Nachbarbauten oder sicherten zusammen mit der Polizei den Verkehr. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung durften alle Teilnehmer der 24 Stundenübung am Wendehammer der Straße „Alte Steige“ mit dem Korb der Drehleiter nach oben fahren und einen Blick auf Wessental und seine Umgebung werfen. Für alle Jugendliche war dies ein besonderes Erlebnis. Zudem erklärte ihnen die Polizei, wie sie im Einsatz mit der Feuerwehr zusammenarbeitet und zeigte ihnen die Ausrüstung des Streifenwagens.

Um 14 Uhr folgte ein weiterer Einsatz. Mit drei Rohren brachten die Jugendlichen einen vermeintlichen Flächenbrand in der Alten Steige schnell unter Kontrolle.

Um 16 Uhr folgte die letzte Alarmierung der Übung. Angenommen wurde der Trafobrand des Windrads zwei im Windpark Rauenberg. Dieser wurde durch brennendes Benzin in einer Wanne simuliert. Die Kinder und Jugendlichen übten, dieses mit Hilfe eines mobilen Hochdrucklöschers zu löschen. Die älteren Jugendfeuerwehrmitglieder trugen dabei spezielle Übungsatemschutzgeräte für die Jugend und spürten so die Belastung der Einsatzkräfte durch das zusätzliche Gewicht. Für alle gab es zudem eine Erklärung der verschiedenen Feuerlöscherarten und ihrer Vor- und Nachteile.

Die spannenden 24 Stunden gingen am Backhäusle zu Ende. Dort bereitete der Wessentaler Ortschaftsrat zusammen mit weiteren Helfer für die jungen Retter Flammkuchen und Pizza im Holzofen zu.  Die Teilnehmer waren sich einig, bei der nächsten 24 Stunden Übung sind sie wieder dabei.

Neuer Atemschutzgeräteträger und weiterer Helfer vor Ort2019-08-18T22:26:58+02:00

Vom 22.01. bis 26.01.2019 fand in Bad Mergentheim ein Atemschutzgeräteträger-Lehrgang statt. Dabei nahm ein Kamerad aus Freudenberg teil. Bei der 20-stündigen Ausbildung wurde den Teilnehmern in Theorie und Praxis der Umgang mit Atemschutzgeräten vermittelt.

Hintergrund des Lehrganges:

Einsatzkräfte müssen mit Atemschutzgeräten ausgerüstet sein, wenn der Sauerstoffgehalt am Einsatzort zu niedrig ist, oder Atemgifte vorhanden sind.

Die Feuerwehr Freudenberg gratuliert ihrem Kameraden Tim Beuchert zur bestandenen Prüfung zum Atemschutzgeräteträger.

Ebenso ein Glückwunsch geht an Farid Rhedhbane. Er absolvierte die Ausbildung zum Helfer vor Ort und verstärkt ab sofort unser HvO-Team Freudenberg.

Ausleuchten Landeplatz2019-05-07T21:03:54+02:00

Heute Nacht wurden wir zum Ausleuchten eines Hubschrauber-Landeplatzes alarmiert.
Der Rettungshubschrauber Christoph Gießen war im Anflug auf Freudenberg und musste eine verletzte Person nach einem Unfall aufnehmen.

Beförderungen und Ehrungen bei Generalversammlung2019-08-18T22:17:47+02:00

Am Samstag, den 12.01.2019 fand die jährliche Generalversammlung statt. Unser Abt.-Kommandant Jürgen Roll begann mit einem ausführlichen Jahresbericht über das vergangene Jahr. Insgesamt wurden von 41 Aktiven 103 Einsätze abgearbeitet. Die HvO Gruppe wies dabei den größten Anteil mit insgesamt 62 medizinischen Notfällen auf. Die absolvierten Übungen und Lehrgänge ließ er ebenfalls Revue passieren, bevor er das Wort an Schriftführer Jürgen Ullrich übergab. Dieser laß das Protokoll der letzten Generalversammlung sowie den aktuellen Jahresbericht vor. Kassier Ralf Farrenkopf konnte ein leichtes Plus in der Kasse bekanntgeben.

Im Anschluss berichtete Jugendwart Stefan Bartelt über das vergangene Jahr der Jugendlichen. Es wurden verschiedene Spieletage und Turniere veranstaltet. Ebenso besuchte man den Kindergarten und die Grundschule in Freudenberg. Hierbei betonte er, dass dadurch sechs neue Jugendliche für die Jugendfeuerwehr begeistert werden konnten und somit die Zahl der Jugendlichen auf 16 erhöht wurde.

Anschließend nahm Bürgermeister Roger Henning die Entlastung der Führungsebene vor, bevor er zu seinen Grußworten kam. In diesen teilte er unter anderem mit, dass der Neubau des Gerätehauses Freudenberg weiter mit Hochdruck vorangetrieben wird und verwies dabei auf die ausgehängten Pläne und Grundrisse. Auch ging er auf unseren neuen Kommandowagen für das HvO und die Feuerwehr ein. Er bedankte sich auch bei der gesamten Mannschaft sowie der Führungsebene für den ehrenamtlichen Einsatz im abgelaufenen Jahr. Im Anschluss folgten die Grußworte von Kommandant Klaus Weimer.

In diesem Jahr standen auch wieder einige Beförderungen und Ehrungen an.

Leider konnte man keinen neuen Kameraden in diesem Jahr offiziell in die Feuerwehr aufnehmen. Zum Feuerwehrmann wurde unser Seelsorger Michael Schlör befördert. Dieser hatte im letzten Jahr seine Grundausbildung sehr erfolgreich absolviert. Michael Bartelt, Maximilian und Florian Weimer wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Eine Überraschung gab es im Anschluss für unseren Abt.-Kommandanten Jürgen Roll. Kommandant Klaus Weimer beförderte ihn zum Oberbrandmeister. Für die 10-jährige Mitgliedschaft erhielt Johannes Luttner das Bronze-Abzeichen.

Zum Schluss gab Jürgen Roll noch einen kleinen Ausblick für das Jahr 2019, bevor er die Versammlung mit den Worten „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ beendete.

von links: Abt.-Kdt. Jürgen Roll, Johannes Luttner, Michael Schlör, Michael Bartelt, Maximilian Weimer, Kdt. Klaus Weimer und Bürgermeister Roger Henning

Brand in Trafostation und Verkehrsunfall2019-02-17T19:52:20+01:00

Am Samstag, den 3.11.18 löste die Leitstelle Main-Tauber Vollalarm für die Freiwilligen Feuerwehren Freudenberg aus.  Der Alarm ging um 13:28 Uhr mit dem Stichwort „Großübung Brand und Verkehrsunfall an Windenergieanlage 3“ ein.

Als erstes trafen die Kollegen aus Rauenberg an der WEA 3 ein. Nach der ersten Lage auf Sicht, stellten die Kollegen fest, dass es sich um den Brand einer Trafostation unterhalb des Windrades handelte. Sofort begab der Gruppenführer den Befehl zur Brandbekämpfung am Trafogebäude.  Gleichzeitig wurde die weitere Erkundung nach dem Verkehrsunfall fortgeführt.

Während der Anfahrt unserer Kollegen mit dem LF 16 Freudenberg, bekamen wir den Einsatzbefehl zur Rettung der eingeklemmten Personen im verunfallten Fahrzeug.  Hier kam ein PKW, besetzt mit 2 Insassen, von der Fahrbahn ab und prallte nach einigen Überschlägen gegen einen Baum. Die Schwierigkeit bestand darin, dass das Fahrzeug auf der Fahrerseite lag und beiden Personen eingeklemmt waren.

Der PKW wurde zunächst gesichert und die verletzten Personen durch das DRK Ebenheid betreut. Gleichzeitig bereitete man die technische Rettung durch hydraulisches Rettungsgerät vor.

Nach entfernen der Heckklappe, konnte man die erste Person befreien. Um auch die zweite Person zu retten, musste das Dach vorsichtig abgetrennt und Platz im Fußraum geschaffen werden.

Kurze Zeit später konnte man auch die 2 Person befreien und an den Rettungsdienst übergeben.

Während die Brand- und Rettungsmaßnahmen liefen, stellten die Kameraden aus Boxtal, Ebenheid und Wessental die Wasserversorgung über eine ca. 1,6 km lange Schlauchleitung vom Dürrhof an die WEA 3 sicher.  Hierbei wurde der nachalarmierte SW1000 der Rauch Werkfeuerwehr mit eingebunden.

Den entstandene Flächenbrand rund um die Trafostation bekämpfte man das Feuer mit mehreren C-Rohren und beendete damit die Großübung.

Im Anschluss daran traf man sich noch zur Nachbesprechung und Stärkung auf dem Dürrhof.

Auch Freudenbergs Bürgermeister Roger Henning machte sich ein Bild seiner Freiwilligen Feuerwehren vor Ort.

Ein Dankschön gilt hierbei nochmals an die Fam. Steuer (Dürrhof), an das Organisationsteam der Übung, der Werkfeuerwehr Rauch sowie an alle beteiligten Personen.

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